daniel lohmann // mit florian kluge

schäl sick wall

schäl sick wall . rauminstallation 2007


für über|mn|fluss gruppenausstellung. realisiert.

materialien:
ca. 300 rote kölsch-kisten
ca. 150 glühbirnen im innern der kisten
2 leucht-strahler auf der verspiegelten seite
30 qm spiegelfolie
kabelbinder

größe:
ca. 8,40m x 3,10m

die „schäl sick wall“ symbolisiert die mauer in den köpfen der kölner: rot, groß, und leuchtend steht ein symbolisches wahrzeichen kölns, die kölschkiste, in hundertfacher wiederholung im raum. die wand präsentiert dem besucher zwei gesichter: einerseits die leuchtend rote mauer im leicht abgedunkelten brückenraum der deutzer seite als barriere und schranke: ein signal für die ungeliebten rechtsrheinischen. andererseits die verspiegelte wand im hell erleuchteten brückenraum der kölner seite als strahlender aufenthaltsraum der den selbstverliebten linksrheinischen den spiegel vor hält. die mauer ist hier symbol der trennung, im harten gegensatz zur brücke als verbindendes element. der ureigene zweck der brücke, der weg über den fluss, wird blockiert.

[zu den bildern]


 


presse und publikationen:

wdr 3, resonanzen (mitschrift)
express
neue rheinische zeitung 1
neue rheinische zeitung 2

ogilvie, e., römer, j., fritsch, j., (hrsg.), über mn fluss, köln 2007, s.19


 

 

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